§LBOSaar
§135

Außerkraftsetzungen

Gesetz
Baugesetz (BauG) vom 19. Juli 1955, Gesetz Nr. 471
Teil
C · Schluß- und Überleitungsbestimmungen
Verkündet
12.08.1955

Es werden außer Kraft gesetzt:

1.

das Gesetz über einstweilige Maßnahmen zur Ordnung des deutschen Siedlungswesens vom 3. Juli 1934 (RGBl. I S. 568), soweit in diesem Gesetz eine Regelung getroffen ist;

2.

die Verordnung über die Regelung der Bebauung vom 15. Februar 1936 (RGBl. I S. 104);

3.

die Verordnung über Baugestaltung vom 10. November 1936 (RGBl. I S. 938);

4.

die Verordnung über die Zulässigkeit befristeter Bausperren vom 29. Oktober 1936 (RGBl. I S. 933) mit der Maßgabe, daß schon laufende Bausperren, falls sie nicht schon früher zu Ende gehen, vom Tage des Außerkrafttretens der Verordnung vom 29. Oktober 1936 an nur noch ein Jahr laufen (§ 8 Absatz 5);

5.

die Verordnung über den Abbruch von Gebäuden vom 3. April 1937 (RGBl. I S. 440);

6.

die Verordnung über die Belichtung und Belüftung von Stallungen landwirtschaftlicher Betriebe vom 19. Januar 1938 (RGBl. I. S. 37);

7.

die Verordnung über die baupolizeiliche Behandlung von öffentlichen Bauten vom 20. November 1938 (RGBl. I S. 1677);

8.

die Verordnung betreffend Allgemeine baupolizeiliche Zulassung neuer Baustoffe und Bauarten vom 8. November 1937 (RGBl. I S. 1177);

9.

§ 367 Nummer 15 des Strafgesetzbuches;

10.

§ 368 Nummer 3 des Strafgesetzbuches;

11.

a) das preußische Gesetz über die Gründung neuer Ansiedlungen vom 10. August 1904 / 18. Dezember 1923 / 23. Mai 1930 (GS. S. 227/555/99), soweit es für in das Saarland eingegliederte Gebietsteile noch Gültigkeit hat;

b)

das preußische Gesetz gegen die Verunstaltung landschaftlich hervorragender Gegenden vom 2. Juni 1902 (GS. S. 159);

c)

das preußische Gesetz gegen die Verunstaltung von Ortschaften und landschaftlich hervorragenden Gegenden vom 15. Juli 1907 (GS. S. 260);

12.

Artikel 4 §§ 1 bis 3 des preußischen Wohnungsgesetzes vom 28. März 1918 (GS. S. 23);

13.

das preußische Gesetz vom 15. Dezember 1933 über baupolizeiliche Zuständigkeiten (GS. S. 491);

14.

Artikel 68 und 69 des bayrischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch von 1899 und Artikel 23 und 24 des preußischen Ausführungsgesetzes zum Bürgerlichen Gesetzbuch von 1899, soweit in diesem Baugesetz eine andere Regelung getroffen ist; gleiches gilt hinsichtlich der noch in Kraft befindlichen nachbarrechtlichen Bestimmungen von Landesgesetzen und des Code civil;

15.

a) die bayrische Bauordnung vom 17. Februar 1901 (GVBl. S. 87) in der durch die Verordnungen vom 3. August 1910 (GVBl. S. 403), 10. Juli 1918 (GVBl. S. 395), 29. September 1937 (GVBl. S. 289) und 5. November 1940 (GVBl. S. 211) geänderten Fassung;

b)

Artikel 101 und 105 des bayrischen Polizei-Strafgesetzbuches in der Fassung vom 22. Juni 1900 / 6. Juli 1908;

16.

a) die Baupolizeiverordnung für die Landkreise Saarbrücken, Saarlouis, Merzig, Ottweiler und St. Wendel vom 1. April 1939 (ABl. v. 1. April 1939 — Sondernummer —) mit Nachträgen und Ergänzungen;

b)

die Bauordnung für die Stadt Saarbrücken vom 8. Dezember 1914 mit Nachträgen und Ergänzungen, jedoch vorbehaltlich der Ueberleitungsbestimmungen in § 139;

17.

die Verordnung zur Hebung der baulichen Feuersicherheit vom 20. August 1943 (RGBl. I S. 497);

18.

die Polizeiverordnung über die Anlage, bauliche Instandhaltung und Reinhaltung von Dungstätten und Jauchegruben sowie den Schutz der Straßen vor Verunreinigung durch Jauche und Abwässer vom 24. Februar 1939 (ABl. S. 43).